Panel: Zeitgemäße überfachliche akademische Bildung in der konkreten Praxis

„Welche Inhalte, Organisationsformen und Lehrformate sind für das Bildungsziel Persönlichkeitsentfaltung geeignet?“

Mit dieser Frage setzte sich das Panel von Dr. Ursula Konnertz, von der Universität Tübingen, auseinander. Nach einem Impuls und einer kurzen Einführung in die Thematik, stieg das Plenum schließlich in die Diskussion ein. Welche Angebote sind an einer Universität sinnvoll? Wo sind sie im akademischen Bereich angesiedelt und in welchem Format finden die Veranstaltungen statt? Um diese Fragen zu beantworten, schilderten die Teilnehmer die Situation an ihren Hochschulen – wie fest die Kurse im Studium verankert sind und ob die Seminare sinnvoller während oder außerhalb der Vorlesungszeit stattfinden sollten. Dabei kam die These auf, dass eine Bewertung durch Noten, oder die Kreditierung mit ECTS, die Studierenden bei der Reflexion eines Kurses behindern und dass das Engagement der Studierenden größer sei, wenn jene eben nicht bewertet würden.

Man einigte sich schließlich darauf, dass eine Ansiedlung des Angebotes im Wahlpflichtbereich am sinnvollsten sei. Der Wahlpflichtbereich sei die ideale Mischung aus motivierten Studierenden und solchen die lediglich ihre Creditpoints erreichen wollen. Weniger motivierte Studierende, die die Kurse nicht aus Eigeninteresse belegen, seien dennoch für die Dozenten zugänglich und die Wahrscheinlichkeit, sie doch zu motivieren, größer.

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